Ultimativer Leitfaden für On-Chain-Gaming nach der Jupiter DAO-Abstimmung 2026_2
Teil 1
Im sich ständig weiterentwickelnden Bereich der digitalen Unterhaltung hat sich die Jupiter-DAO-Abstimmung von 2026 als Wendepunkt erwiesen und einen neuen Weg für On-Chain-Gaming geebnet. Diese historische Entscheidung hat nicht nur die Entwicklung und Monetarisierung von Spielen neu definiert, sondern auch eine Vielzahl von Möglichkeiten für Entwickler und Spieler eröffnet. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Blockchain-Technologie ist die Schnittstelle zwischen Gaming und dezentraler Technologie spannender denn je.
Die Entstehung des On-Chain-Gamings
On-Chain-Gaming, ein Begriff, der die Integration der Blockchain-Technologie in die Spielebranche beschreibt, ist seit Jahren Gegenstand intensiver Diskussionen. Der Kern des On-Chain-Gamings liegt darin, die dezentrale Natur der Blockchain zu nutzen, um transparente, vertrauenslose und oft lohnendere Spielerlebnisse zu schaffen. Die bahnbrechende Abstimmung von Jupiter DAO im Jahr 2026 hat dieses Konzept in den Mainstream gebracht und den Weg für innovative Projekte und beispiellose Möglichkeiten geebnet.
Wichtigste Innovationen nach der Jupiter-Wahl
Die Abstimmung hat mehrere wichtige Innovationen angestoßen:
NFT-Integration: Eine der wichtigsten Folgen der Jupiter-DAO-Entscheidung ist die nahtlose Integration von Non-Fungible Tokens (NFTs) in die Gaming-Welt. NFTs eröffnen neue Möglichkeiten für Spielerbesitz und Monetarisierung und ermöglichen es Spielern, Spielgegenstände tatsächlich zu besitzen und zu handeln. Dieser Wandel hat die Gaming-Ökonomie grundlegend verändert und einen dynamischen Markt geschaffen, auf dem Spieler einen greifbaren Mehrwert aus ihren Spielerlebnissen ziehen können.
Dezentrale autonome Organisationen (DAOs): Das Konzept der DAOs erlebte nach der Abstimmung von 2026 eine Renaissance. DAOs ermöglichen gemeinschaftliche Entscheidungsfindung und geben Spielern direktes Mitspracherecht bei der Entwicklung und Verwaltung von Spielen. Dieser demokratische Ansatz fördert ein inklusiveres und kooperativeres Umfeld, in dem das Feedback der Spieler die Zukunft der Spiele prägt.
Blockchain-basierte Belohnungen: Dank der Abstimmung wird die Blockchain-Technologie genutzt, um lohnendere und transparentere Spielökonomien zu schaffen. Spieler verdienen nun echte Token, die gehandelt oder außerhalb des Spiels verwendet werden können. Dies bietet einen finanziellen Anreiz, der in traditionellen Spielmodellen bisher fehlte.
Neue Plattformen und Trends
Im Bereich der On-Chain-Spiele haben sich mehrere Plattformen als Vorreiter etabliert, die jeweils einzigartige Funktionen und Innovationen bieten:
Axie Infinity: Als wohl bekanntestes Beispiel hat Axie Infinity Maßstäbe für Blockchain-basierte Spiele gesetzt. Der Erfolg des Spiels unterstreicht das Potenzial dezentralen Spielens, bei dem Spieler durch das Spielen reale Werte verdienen können.
Decentraland: Diese Plattform verbindet Virtual Reality mit Blockchain und ermöglicht es Spielern, virtuelle Immobilien zu besitzen und zu entwickeln. Die Integration von VR in Blockchain-Spiele ist ein Trend mit vielversprechendem Wachstumspotenzial und bietet immersive, auf Eigentum basierende Spielerlebnisse.
Gods Unchained: Dieses Kartenspiel ist ein Paradebeispiel für den Trend hin zu spielereigenen Spielgegenständen. Gods Unchained hat erfolgreich ein „Spielen-und-Verdienen“-Modell implementiert, bei dem Spieler durch ihre Teilnahme am Spiel Spielmarken verdienen können und so traditionellen Kartenspielen eine finanzielle Dimension verleihen.
Community- und Spielerengagement
Die Abstimmung der Jupiter DAO hat eine neue Ära des bürgerschaftlichen Engagements eingeläutet. Spieler sind nicht länger passive Teilnehmer, sondern aktive Mitgestalter der Spiele, die sie lieben. Dieser Wandel hat zur Entstehung lebendiger Gemeinschaften geführt, in denen Spieler die Spielentwicklung beeinflussen, sich an der Steuerung beteiligen und wirtschaftlich von ihren Beiträgen profitieren können.
Die Zukunft des Gamings
Die Zukunftsaussichten für On-Chain-Gaming sind äußerst dynamisch. Mit der Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie können wir noch innovativere und inklusivere Spielerlebnisse erwarten. Die Integration fortschrittlicher Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) in die Blockchain könnte völlig neue Spielgenres hervorbringen, die die Grenzen zwischen digitaler und physischer Welt verwischen.
Schlussfolgerung zu Teil 1
Die Jupiter DAO-Abstimmung von 2026 markiert einen Wendepunkt in der Spielebranche und läutet eine Ära ein, in der Blockchain und dezentrale Technologien eine zentrale Rolle spielen. Während Spieler, Entwickler und Enthusiasten sich in dieser neuen Landschaft zurechtfinden, sind die Möglichkeiten für Kreativität, Innovation und finanzielle Gewinne grenzenlos. Seien Sie gespannt auf den nächsten Teil, in dem wir tiefer in die aufkommenden Trends und Zukunftsperspektiven von On-Chain-Gaming eintauchen werden.
Teil 2
Anknüpfend an unseren vorherigen Beitrag steht die durch die Jupiter-DAO-Abstimmung von 2026 angestoßene On-Chain-Gaming-Revolution kurz davor, die Grenzen der digitalen Unterhaltung neu zu definieren. Im zweiten Teil unseres Leitfadens beleuchten wir die tieferen Auswirkungen und zukünftigen Entwicklungen dieser transformativen Welle.
Die Evolution des Spieldesigns
Eine der gravierendsten Auswirkungen der Jupiter-DAO-Abstimmung betrifft das Spieldesign selbst. Entwickler stehen nun vor der Aufgabe, Erlebnisse zu schaffen, die nicht nur fesselnd, sondern auch tief in die Blockchain-Technologie integriert sind. Dies bedeutet einen stärkeren Fokus auf Spiele, in denen Spieler echtes Eigentum und Kontrolle über ihre Spielgegenstände haben. Die Designparadigmen verschieben sich hin zu Systemen, die die Teilnahme der Spieler und das Engagement der Community belohnen.
Verbesserte Sicherheit und Transparenz
Die Blockchain-Technologie bietet ein Maß an Sicherheit und Transparenz, das traditionellen Spielsystemen fehlt. Mit der Abstimmung im Jahr 2026 verfügen Spieleentwickler über die Werkzeuge, um sicherere Spielumgebungen zu schaffen. Smart Contracts gewährleisten transparente und manipulationssichere Transaktionen im Spiel und stärken so das Vertrauen der Spieler. Dieses Sicherheitsniveau ist entscheidend für die Integrität des gesamten Spiele-Ökosystems.
Interoperabilität und plattformübergreifendes Spielen
Ein wichtiger Trend nach der Wahl 2026 ist die verstärkte Förderung der Interoperabilität verschiedener Blockchain-basierter Spiele. Interoperabilität ermöglicht es Spielern, ihre Assets und Fähigkeiten in unterschiedlichen Spielen zu nutzen und so ein einheitlicheres und integrierteres Spielerlebnis zu schaffen. Dies ist ein bedeutender Schritt hin zu einem vereinheitlichten Blockchain-Gaming-Universum, in dem Spieler ein nahtloses Spielerlebnis über verschiedene Plattformen hinweg genießen können.
Umweltverträglichkeit
Blockchain-Gaming bietet nicht nur wirtschaftliche Anreize und technologischen Fortschritt, sondern trägt auch zur Lösung von Umweltproblemen bei. Viele Blockchain-Netzwerke verbrauchen enorme Mengen an Energie, was zu Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit führt. Die Blockchain-Landschaft nach 2026 zeichnet sich jedoch durch einen Wandel hin zu umweltfreundlicheren Blockchain-Lösungen ab. Entwickler erforschen und implementieren energieeffiziente Konsensmechanismen wie Proof of Stake (PoS), um den CO₂-Fußabdruck von Blockchain-Spielen zu reduzieren.
Rechts- und Regulierungslandschaft
Der Aufstieg von On-Chain-Gaming hat auch Diskussionen über rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen angestoßen. Mit der zunehmenden Integration der Blockchain-Technologie in die Spielebranche gewinnen Fragen rund um geistiges Eigentum, Spielerrechte und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen an Bedeutung. Die Branche beginnt, sich mit diesen komplexen Fragestellungen auseinanderzusetzen, und die Beteiligten arbeiten an Rahmenbedingungen, die sowohl Spieler als auch Entwickler schützen.
Die Rolle der künstlichen Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein weiterer entscheidender Faktor im Bereich On-Chain-Gaming. KI kann das Spieldesign verbessern, indem sie dynamischere und adaptivere Spielerlebnisse schafft. Von intelligenten NPCs (Nicht-Spieler-Charakteren), die basierend auf Spielerinteraktionen lernen und sich weiterentwickeln, bis hin zu KI-gestützten Matchmaking-Systemen, die ein faires und fesselndes Gameplay gewährleisten, sind die Möglichkeiten grenzenlos.
Spielerlebnisse der nächsten Generation
Die Zukunft des On-Chain-Gamings ist unglaublich vielversprechend, und es zeichnen sich mehrere spannende Trends ab:
Integration von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR): Die Kombination von AR und VR mit Blockchain verspricht immersive Spielerlebnisse, die sowohl visuell beeindruckend als auch fesselnd sind. Spieler können in virtuelle Welten eintauchen, in denen sie echte Kontrolle und Einfluss haben.
Dezentrale Marktplätze: Die Schaffung dezentraler Marktplätze ermöglicht es Spielern, Spielgegenstände direkt untereinander zu kaufen, zu verkaufen und zu tauschen – ohne Zwischenhändler. Diese Marktplätze werden durch Smart Contracts geregelt, die faire und transparente Transaktionen gewährleisten.
Cross-Chain-Kompatibilität: Mit dem Wachstum des Blockchain-Ökosystems wird die Möglichkeit für Spiele auf verschiedenen Blockchains, zu interagieren und Assets auszutauschen, immer häufiger. Dies führt zu einer stärker vernetzten und dynamischeren Spielewelt.
Abschluss
Die Jupiter DAO-Abstimmung von 2026 hat einen revolutionären Wandel in der Spielebranche angestoßen, in der Blockchain und dezentrale Technologien eine führende Rolle spielen. Mit Blick auf die Zukunft verspricht die On-Chain-Gaming-Landschaft ein Reich unendlicher Möglichkeiten, Kreativität und Innovation. Von verbesserter Sicherheit und Transparenz bis hin zur Integration modernster Technologien wie KI, AR und VR – die nächste Generation des Gamings wird die Grenzen der digitalen Unterhaltung neu definieren. Ob Spieler, Entwickler oder Enthusiast: Die Zukunft des On-Chain-Gamings ist eine spannende Reise, die es zu entdecken gilt.
Bleiben Sie dran für weitere Updates und Einblicke in diese faszinierende und sich rasant entwickelnde Welt des On-Chain-Gamings!
Das Summen der Server, das Flackern der Bildschirme, die unsichtbaren Datenströme – sie alle sind die unsichtbaren Architekten unserer modernen Welt und zunehmend auch die Wiege unseres Vermögens. Wir befinden uns an einem faszinierenden Wendepunkt, an dem das Greifbare dem Immateriellen weicht und der Begriff „Vermögen“ eine tiefgreifende Metamorphose durchläuft. „Digitale Vermögenswerte, digitaler Reichtum“ ist nicht bloß eine griffige Phrase; sie beschreibt einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie wir Werte schaffen, speichern und wahrnehmen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Reichtum allein durch das Gewicht von Gold in einem Tresor oder den Kontostand auf einem physischen Bankkonto definiert wurde. Heute befindet sich ein bedeutender und schnell wachsender Teil unseres kollektiven und individuellen Nettovermögens in der immateriellen Welt der digitalen Informationen.
An der Spitze dieser Revolution stehen Kryptowährungen. Bitcoin, Ethereum und ein schnell wachsendes Ökosystem aus Tausenden von Altcoins haben sich von Randgruppen der Internet-Subkulturen in das Bewusstsein der breiten Finanzwelt etabliert. Sie stellen einen radikalen Bruch mit traditionellen Fiatwährungen dar und basieren auf der Blockchain-Technologie. Dieses verteilte Ledger-System bietet beispiellose Transparenz, Sicherheit und Unveränderlichkeit und ermöglicht Peer-to-Peer-Transaktionen ohne die Notwendigkeit von Intermediären wie Banken. Der Reiz der Dezentralisierung ist groß und verspricht mehr Kontrolle über die eigenen Finanzen sowie einen potenziellen Schutz vor Inflation und der Abwertung staatlicher Währungen. Der Weg von Bitcoin, von seiner mysteriösen Entstehung bis hin zu den von Volatilität geprägten Schlagzeilen, spiegelt die Entwicklung des digitalen Vermögens selbst wider – spannend, unvorhersehbar und voller Potenzial.
Über die reine Währung hinaus hat sich das Konzept digitaler Vermögenswerte auf ein weitaus breiteres Wertespektrum ausgedehnt. Non-Fungible Tokens (NFTs) haben die Öffentlichkeit begeistert und digitale Kunst, Musik, Sammlerstücke und sogar virtuelle Immobilien in einzigartige, nachweisbare Eigentumsrechte verwandelt. Im Gegensatz zu Kryptowährungen, die fungibel sind (d. h. eine Einheit ist austauschbar), sind diese Token von Natur aus knapp und einzigartig. Ein NFT kann das Eigentum an einem digitalen Gemälde, einem Ausschnitt aus einem viralen Video oder einem Grundstück in einer virtuellen Welt repräsentieren. Diese Innovation hat Kreativen neue Wege eröffnet, ihre Werke direkt zu monetarisieren, und Sammlern ermöglicht, ein nachweisbares Stück digitaler Geschichte oder Kunst zu besitzen. Der NFT-Markt, obwohl anfällig für Spekulationen und schnelle Schwankungen, hat unbestreitbar bewiesen, dass digitale Knappheit sich tatsächlich in greifbaren wirtschaftlichen Wert umsetzen lässt.
Die Auswirkungen dieses Wandels sind weitreichend. Digitale Vermögenswerte eröffnen Privatpersonen neue Wege für Investitionen, Vermögensbildung und die Teilhabe an globalen Märkten. Die Einstiegshürden sind oft niedriger als im traditionellen Finanzwesen, wodurch ehemals exklusive Möglichkeiten demokratisiert werden. Ein junger Künstler kann ein NFT erstellen und an einen Sammler weltweit verkaufen, oder eine Privatperson kann mit wenigen Klicks einen Bruchteil eines digitalen Vermögenswerts erwerben. Diese Zugänglichkeit ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Sie erfordert eine neue Form der Finanzkompetenz, die die Feinheiten digitaler Geldbörsen, privater Schlüssel, Smart Contracts und die mit neuen Technologien verbundenen Risiken versteht. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Landschaft digitaler Assets weiterentwickelt, bedeutet, dass kontinuierliches Lernen und Anpassen nicht nur vorteilhaft, sondern unerlässlich sind.
Auch Institutionen stehen vor diesem Paradigmenwechsel. Von Risikokapitalgebern, die Milliarden in Blockchain-Startups investieren, bis hin zu traditionellen Finanzinstituten, die die Verwahrung und den Handel mit digitalen Vermögenswerten erforschen – die etablierte Ordnung ist gezwungen, sich anzupassen. Zentralbanken experimentieren sogar mit digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), ein Zeichen dafür, dass Regierungen die Unvermeidbarkeit eines stärker digitalisierten Währungssystems erkennen. Die Integration digitaler Vermögenswerte in bestehende Finanzrahmen birgt sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Regulierungsbehörden arbeiten daran, mit dem Innovationstempo Schritt zu halten und den Anlegerschutz mit der Förderung des technologischen Fortschritts in Einklang zu bringen. Die unregulierte Ära der Kryptowährungen weicht möglicherweise langsam einem stärker regulierten Umfeld – ein notwendiger Schritt für eine breitere Akzeptanz und langfristige Stabilität.
Das Metaverse, ein persistentes, vernetztes System virtueller Räume, stellt ein weiteres Feld dar, auf dem digitale Güter eine zentrale Rolle spielen werden. Je mehr Zeit wir in immersiven digitalen Umgebungen verbringen, desto wertvoller wird der Besitz virtueller Güter, virtueller Grundstücke und virtueller Erlebnisse. NFTs sind die natürlichen Bausteine dieser digitalen Wirtschaft und ermöglichen den tatsächlichen Besitz digitaler Objekte in diesen virtuellen Welten. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen ein virtuelles Konzert und besitzen ein digitales Wearable, das Ihre Teilnahme bestätigt, oder Sie kaufen virtuelles Land, um ein digitales Unternehmen aufzubauen. Diese Verschmelzung der physischen und digitalen Welt, ermöglicht durch digitale Güter, schafft völlig neue Wirtschaftsformen und Formen der sozialen Interaktion. Der „digitale Reichtum“, den wir in diesen Räumen anhäufen, mag zwar nicht physisch greifbar sein, aber seine Nützlichkeit, Begehrtheit und Austauschbarkeit machen ihn in seiner wirtschaftlichen Wirkung genauso real. Die Reise hat gerade erst begonnen, und die Vermögenslandschaft verändert sich mit jeder neuen digitalen Innovation.
Der Weg in die Welt der digitalen Vermögenswerte ist kein geradliniger, sicherer Pfad; er gleicht eher der Erkundung unbekannter Gewässer, voller faszinierender Entdeckungen und potenzieller Gefahren. Wie wir gesehen haben, basiert dieses neue Finanzökosystem auf Innovation, und im Kern liegt die transformative Kraft der Blockchain-Technologie. Dieses verteilte, unveränderliche Ledger-System ist der Motor für Kryptowährungen, NFTs und den aufstrebenden Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi).
DeFi ist ein revolutionäres Konzept, das traditionelle Finanzdienstleistungen – Kreditvergabe, Kreditaufnahme, Handel, Versicherung – ohne zentrale Vermittler neu gestalten will. Man kann es sich als ein auf Open-Source-Code basierendes Finanzsystem vorstellen, das für jeden mit Internetzugang zugänglich ist. Smart Contracts, also selbstausführende, in Code geschriebene Verträge, automatisieren Transaktionen und setzen Bedingungen durch, ohne dass Vertrauen in Dritte erforderlich ist. Dies kann zu höherer Effizienz, niedrigeren Gebühren und verbesserter Zugänglichkeit führen, insbesondere für Menschen in Regionen mit unterentwickelter traditioneller Bankeninfrastruktur. Kreditprotokolle ermöglichen es Nutzern, Zinsen auf ihre digitalen Vermögenswerte zu verdienen, während dezentrale Börsen (DEXs) den Peer-to-Peer-Handel mit verschiedenen Token ermöglichen. Das Potenzial für finanzielle Inklusion und Teilhabe ist enorm und bietet eine echte Alternative zur oft undurchsichtigen und exklusiven Welt des traditionellen Finanzwesens.
Diese neue Welt birgt jedoch auch Herausforderungen. Die Dezentralisierung, die DeFi so attraktiv macht, bringt gleichzeitig Komplexitäten und Risiken mit sich. Schwachstellen in Smart Contracts, Hackerangriffe und sogenannte Rug Pulls (bei denen Entwickler ein Projekt im Stich lassen und mit den Geldern der Anleger verschwinden) verdeutlichen die noch junge und oft volatile Natur dieses Bereichs. Das Fehlen traditioneller regulatorischer Aufsicht, das für manche ein Verkaufsargument ist, bedeutet auch, dass die Möglichkeiten zur Wiedergutmachung im Falle von Betrug oder Verlust minimal sein können. Nutzer sind oft allein für die Sicherheit ihrer privaten Schlüssel verantwortlich, und ein einziger Fehler kann zum dauerhaften Verlust ihrer digitalen Vermögenswerte führen. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen, sorgfältiger Due-Diligence-Prüfungen und einer gesunden Portion Skepsis für alle, die sich in den DeFi-Bereich wagen.
Der Begriff „Vermögen“ selbst wird neu definiert. Digitale Assets ermöglichen neue Formen der Wertschöpfung und -akkumulation. Staking, bei dem Nutzer ihre digitalen Assets sperren, um ein Blockchain-Netzwerk zu unterstützen und Belohnungen zu erhalten, hat sich zu einer bedeutenden Quelle passiven Einkommens entwickelt. Yield Farming, eine komplexere Strategie innerhalb von DeFi, beinhaltet das Verschieben von Assets zwischen verschiedenen Protokollen, um die Rendite zu maximieren, oft verbunden mit risikoreichen, aber potenziell sehr lukrativen Angeboten. Diese Methoden bieten alternative Einkommensströme, erfordern aber auch ein fundiertes Verständnis der Marktdynamik und der zugrunde liegenden Technologien. Die Idee, ein Stück Internet zu „besitzen“, sei es durch NFTs oder digitales Land im Metaverse, verwischt die Grenzen zwischen digitalem und physischem Vermögen weiter. Es geht hier nicht nur um Spekulation, sondern auch um Nutzen, Gemeinschaft und Identität in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Die Umweltauswirkungen einiger Blockchain-Technologien, insbesondere von Proof-of-Work-Systemen wie dem ursprünglich von Bitcoin verwendeten, sind Gegenstand intensiver Debatten und Besorgnis. Der hohe Energieaufwand beim Mining hat zu Bestrebungen hin zu nachhaltigeren Konsensmechanismen wie Proof-of-Stake geführt, die den Energieverbrauch deutlich reduzieren. Dies ist ein entscheidender Entwicklungsbereich, da die langfristige Tragfähigkeit und breite Akzeptanz digitaler Assets maßgeblich von ihrer Umweltbilanz abhängen werden.
Mit Blick auf die Zukunft verspricht die Konvergenz digitaler Assets, künstlicher Intelligenz und des Metaverse noch komplexere und leistungsfähigere Formen von Wohlstand und Wirtschaftstätigkeit. Stellen Sie sich KI-gestützte Agenten vor, die Ihr digitales Portfolio verwalten, oder NFTs, die Ihre digitale Identität und Reputation in verschiedenen virtuellen Welten repräsentieren. Die Möglichkeiten sind gleichermaßen faszinierend wie beängstigend. Die Fähigkeit, Werte digital zu schaffen, zu besitzen und zu übertragen, verändert grundlegend die menschliche Interaktion, den Handel und unser Verständnis von Wohlstand.
Die Navigation in diesem sich ständig wandelnden Umfeld erfordert Weitsicht, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Die Revolution der digitalen Vermögenswerte ist kein vorübergehender Trend, sondern eine grundlegende Umstrukturierung unseres wirtschaftlichen und sozialen Gefüges. Das Verständnis der Blockchain-Prinzipien, der verschiedenen Arten digitaler Vermögenswerte, der Chancen und Risiken von DeFi und des Potenzials des Metaverse wird für Einzelpersonen und Gesellschaften gleichermaßen immer wichtiger. Während wir dieses neue Terrain weiter erkunden, wird „Digitale Vermögenswerte, digitaler Wohlstand“ zweifellos ein zentrales Thema bleiben und nicht nur unsere Portfolios, sondern unser ganzes Leben prägen. Die Zukunft des Finanzwesens wird in Code geschrieben, und seine Währung wird zunehmend digital.
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